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Aktuelles

  • Lambertus Verlag GmbH
    2013-03-17 12:22:00 2013-03-21 14:04:51
    Lambertus Verlag Gmbh

    Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts rückwirkend in Kraft getreten 17.03.2013

    23 Millionen Menschen engagieren sich deutschlandweit ehrenamtlich. Viele davon auch in der Caritas. Ihr Einsatz lohnt sich nun finanziell etwas mehr - und zwar rückwirkend zum 1. Januar 2013.

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    Aktuelle Nachrichten aus der Bundeskommission und den RKs der AK 08.03.2013

    In ihrer Sitzung am 28. Februar 2013 hat die Bundeskommission der Arbeitsrechtlichen Kommission in der Caritas erste Beschlüsse für 2013 gefasst.

    Auch in der RK Nord und der RK Ost fanden im Februar und März bereits Sitzungen statt. Wir haben die zugehörigen Dienstnehmer- und Dienstgeberinformationen für Sie zusammengefasst.

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Politischer Wille entscheidet über Bildungschancen

Politischer Wille entscheidet über Bildungschancen

Caritas-Studie zeigt das Abschneiden aller Landkreise in einer interaktiven Landkarte an

"Die hohe Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss kann nur durch eine konsequente Politik der Befähigung reduziert werden. Entscheidend ist der politische Wille, benachteiligte Kinder und Jugendliche aktiv zu fördern“, macht Caritas-Präsident Peter Neher bei der Präsentation der Caritas-Studie "Bildungschancen vor Ort" deutlich.

Über sieben Prozent der Jugendlichen haben im Jahr 2009 die Schule ohne einen Hauptschulabschluss verlassen. Die Studie zeigt, dass sowohl sozioökonomische Faktoren als auch das jeweilige Bundesland mit seiner Schulpolitik entscheidenden Einfluss auf die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss haben. Dabei sind die Quoten regional sehr unterschiedlich. In Wismar verlässt mehr als jeder vierte Jugendliche die Schule ohne Abschluss, in Forchheim ist es jeder vierzigste Jugendliche. Einen hohen Einfluss auf die Quote der Schulabgänger ohne Abschluss haben dabei sowohl die Zahl der Schüler an Förderschulen als auch die Arbeitslosenquote des jeweiligen Kreises.

"Keinen nachweisbaren Einfluss auf den Schulabgang ohne Hauptschulabschluss haben dagegen die Pro-Kopf-Verschuldung der Kommunen und Stadt-Land-Unterschiede", hält Caritas-Generalsekretär Georg Cremer fest. Somit können auch hoch verschuldete Kommunen ihren Beitrag dazu leisten, dass Schüler einen Schulabschluss erreichen. "Keine Kommune kann sich mit Blick auf ihre Verschuldungssituation ihrer Verantwortung entledigen, etwas für ihre Jugendlichen zu tun", betont Neher. So setzen sich in erfolgreichen Städten und Kreisen alle entscheidenden Akteure vor Ort aktiv für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. "Ich wünsche mir eine Bildungsdebatte, die nicht in Schuldzuweisungen steckenbleibt, sondern alle Chancen auslotet, um Kinder und Jugendliche zu befähigen und so die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss drastisch zu reduzieren", so Neher.

Die Studie "Bildungschancen vor Ort" entstand in Zusammenarbeit mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen. Die Werte auf Landkreisebene sind auf einer interaktiven Landkarte abrufbar.