Beschreibung
Das Projekt ''Begleitete Elternschaft'' gibt intellektuell beeinträchtigten Eltern die Chance, ein realistisches Familienleben zu gestalten, welches das Wohl des Kindes sicherstellt.Ziel des Dortmunder Modells ist der Aufbau sowie die konzeptionelle und methodische Weiterentwicklung eines ambulanten Unterstützungsangebots für intellektuell beeinträchtigte Eltern und ihre Kinder.
Das Buch enthält u.a. Kriterien und Leitlinien der Hilfeplanung für die in der Unterstützung arbeitenden Fachkräfte und Angehörigen. Fazit: Ein hilfreiches Buch nicht nur für Praktiker(innen) in der Behindertenarbeit und Angehörige.
Autoreninfo
Prof. Dr. Albert Lenz lehrt Klinische Psychologie und Sozialpsychologie an der Kath. Hochschule NRW, Abteilung Paderborn.
Ulla Riesberg und Christiane Sprung, Diplom-Pädagoginnen, sind Mitarbeiterinnen bei MOBILE - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V.
Birgit Rothenberg, Diplom-Pädagogin, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin der TU Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften.
Rezensionen
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Fazit: Dieses lesenswerte Buch dokumentiert das Konzept und die Praxiserfahrungen des Dortmunder Modellprojekts ''Begleitete Elternschaft''. Es gibt einen differenzierten Einblick in die praktische Unterstützung von Familien mit intellektuell beeinträchtigten Eltern sowie die dafür notwendigen personellen, konzeptionellen und institutionellen Rahmenbedingungen.«
Dr. Antje Ginnold, In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/10226.php, 05/2011.
»Von 2004 bis 2009 wurde in Dortmund das Projekt ''Begleitete Elternschaft'' durchgeführt, welches Menschen mit geistiger Behinderung die Chance bietet, ein Familienleben zu führen, das das Kindeswohl sicherstellt. Die Ergebnisse des Projekts werden hier vorgestellt. Dargelegt werden zunächst die Leitideen, der aktuelle Forschungsstand und die eigenen Ergebnisse. Ausgehend von den kindlichen Grundbedürfnissen und den elterlichen Kompetenzen, die notwendig sind, diese zu befriedigen, wird im 3. Kapitel aufgezeigt, in welchen Bereichen Unterstützung notwendig ist und wie sie gegeben werden kann. Weitere Kapitel widmen sich den notwendigen fachlichen Kompetenzen, die Helfer/-innen mitbringen müssen und den institutionellen Vorraussetzungen eines ambulanten Dienstes der ''egleiteten Elternschaft''. Das letzte Kapitel unterstreicht die Notwendigkeit der Zusammenarbeit von Behindertenhilfe und Jugendhilfe in diesem Bereich. Zum Thema indieser Ausführlichkeit kein deutschsprachiger Vergleichstitel bekannt. Für Fachpersonal in der Jugend- und Behindertenhilfe. «
Inge Müller-Boysen, ekz.bibliotheksservice GmbH, In: ID bzw. IN 2011/16, 04/2011.