Christine Hagen

Wege aus der Sozialhilfe - Wege aus der Armut?

Lebensverläufe zwischen Integration und Ausgrenzung
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Die Arbeit ist entstanden im Sonderforschungsbereich "Statuspassagen und Risikolagen" der Universität Bremen. Die Befunde sind Ergebnis einer mit qualitativen Interviews erstellten Längsschnittstudie.

Die Dissertation untersucht sowohl die Lebensumstände, die einen Ausstieg aus der Sozialhilfe ermöglichen, als auch Prozesse des Ausstiegs und individuelle Lebensverläufe nach dem Bezug von Sozialhilfe. Damit wird eine Forschungslücke geschlossen und das Zusammenspiel von institutionellen und individuellen Dynamiken in Lebensverläufen in den Blick genommen. Im Unterschied zu Einzelanalysen werden Aspekte von Armut im Zusammenhang ihrer komplexen gesellschaftlichen Verflechtung untersucht. Selbstdefinitionen, subjektive Einschätzungen der Betroffenen werden neben Indikatoren zur objektiven sozialen Lage einbezogen.

Herausgearbeitet wird, welche Bedeutung neben der materiellen Lage die Einengung von Handlungsspielräumen der Betroffenen wie Teilhabedefizite, Marginalisierung und Exklusion für mögliche Diskrepanzen zwischen Sozialhilfeverläufen und individuellen Armutsdynamiken im Lebenslauf haben. Der Focus der Arbeit liegt auf der Analyse von Wegen aus und nach der Sozialhilfe. Erklärbar wird, warum die Beendigung des Sozialhilfebezugs nicht zwangsläufig als Erfolg wahrgenommen wird und wie sich entscheiden kann, ob Armut eine einmalige Episode war oder sich zu einer längerfristigen Abstiegskarriere verhärtet.
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ISBN 978-3-7841-1749-2
EAN 9783784117492
Seiten 255
Format Kartoniert/Broschiert
Ausgabename 1749-2
Verlag Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge
Autor Christine Hagen
Erscheinungsdatum 31.12.2004
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Produktgruppe Bücher Deutscher Verein